Wer die Wahl hat, wählt den Waal

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Schloss Plars liegt in Algund. Nahe eines Waals. An einem Weg. Und dieser nennt sich - ja, richtig: Algunder Waalweg. Wer im Schloss Plars logiert, der spaziert flugs über den Schlosshof, an den Weinbergen des Schlosses vorbei, nur wenige Meter hangaufwärts und schon steht er vor dem Gasthaus ‚Leiter am Waal’, wo Sonnenterrasse und dampfende Teller zum Verweilen verlocken. Doch noch ist es zu früh zur Einkehr! Die will erst einmal verdient sein. Also macht der Wanderer es dem Waalwasser gleich und macht sich auf den Weg. Mal plätschernd, mal gurgelnd, mal rauschend, mal glucksend erzählt der ‚Waal', der uralte Wasserlauf, der den Spaziergänger den ganzen Tag über begleiten wird, von vergangenen Zeiten.

Von Weinduft und Algunder Äpfeln

Es ist Anfang November. Doch die Eichen und Buchen denken gar nicht daran ihr buntes Kleid abzuschütteln. Es duftet nach sonnenwarmer Erde, nach kaltklarer Luft und nach erstem Wein, der auch im Weinkeller von Schloss Plars vor sich hin gärt und dort von den vielen Sonnenstunden des vergangenen Sommers träumt. Stachelige Kastanienhüllen weisen schließlich den Weg, weiches Herbstlicht bildet ein wunderbares Gegenstück. Ein Frosch, ein Schloss – wünsch dir was! Ein steinerner Froschkönig am Wegesrand blickt zum Schloss Plars hinüber. Von hier aus lässt sich nur erahnen, welch spektakulärer Blick sich aus dem Infinity-Pool über das Etschtal bietet.

Bacchus’ Vorzeigekind

Der Algunder Waalweg verläuft auf einer Länge von 6 km von Ober- und Mitterplars über Algund bis nach Gratsch, immer geradeaus, mitten durch den Wein. „Mit Stil geboren“ - wer kann das schon von sich behaupten? Wenn man aber die bunten Rebgärten dieser Hänge betrachtet, wird klar, dass der Wein, der hier reift, dieses Privileg genießt. "Die Sonnenkinder kennt man auser" (‚Die Sonnenkinder erkennt man sofort’) lautet ein Südtiroler Sprichwort. Der Wein aus den Algunder Reben ist auf jeden Fall so ein Exemplar.

Mit Schloss Tirol im Blickfeld geht es nun weiter in Richtung Meran. Hier bilden die schneebedeckten Spitzen von Ifinger und Hirzer, die hinter Dorf Tirol aufragen, einen herrlichen Kontrast zur bunten Welt im Tal. Im Vorbeischlendern an Bauernhöfen hinunter bis nach Gratsch verabschiedet man sich langsam. Von hier aus ließe sich nun der Tappeinerweg weiter bis nach Meran wandern. Doch für heute genug der Herbstidylle. Die Einkehr wartet. Denn JETZT hat man sich die ja verdient.

Eine genaue Wegbeschreibung inklusive Karte finden Sie hier.

 

 

 

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